Weihnachten steht vor der Tür und du möchtest deine Dekoration selbst gestalten? Mit einfachen Origami-Sternen lässt sich kostengünstige, personalisierbare Weihnachtsdeko herstellen – und das Ganze macht der ganzen Familie Spaß. Der folgende Beitrag liefert eine detaillierte Faltanleitung, erklärt die benötigten Materialien, stellt weitere Origami-Figuren wie Tannenbäume und Nikolaus vor und gibt praxisnahe Tipps, damit deine selbstgemachten Kunstwerke stabil und schön werden.
Origami – Geschichte und Bedeutung
Das Wort Origami stammt aus dem Japanischen und bedeutet „gefaltetes Papier“. Die Kunst des Papierfaltens entwickelte sich wahrscheinlich im alten China und gelangte später nach Japan, wo sie über Jahrhunderte hinweg zeremonielle und religiöse Bedeutung erlangte. Bereits damals wurden Origami-Figuren als Geschenke verschenkt – ein Brauch, der perfekt zu den heutigen Weihnachtsgeschenken passt.
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Materialien für die Weihnachts-Origami-Dekoration
Für die vorgestellten Projekte brauchst du nur wenige Dinge, die leicht zu beschaffen sind:
- Gemustertes Origami-Papier (idealerweise dünnes Washi, 10-15 cm Quadrate)
- Schere
- Kleber (nur bei speziellen Varianten nötig)
- Wollnadel (ca. 20 cm)
- Schnur
- Eine Perle
Hinweis: Dünnes Papier lässt sich besser falten und verzeiht kleine Fehler, während zu dickes Papier das Falten erschwert.

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Schritt-für-Schritt-Anleitung: Der zweiteilige Origami-Stern
Die Anleitung stammt von Laëtitia von Vert Cerise und verwendet zwei Quadrate à 15 × 15 cm.
- Quadrate diagonal falten und wieder öffnen.
- Das Blatt horizontal falten.
- Die Unterseite nach oben drehen, sodass die Spitze nach unten zeigt, und die beiden äußeren Ecken an die Mittellinie bringen.
- Das Ergebnis zu einem Quadrat glätten.
- Die linke und rechte Seite jeweils auf die Mittellinie falten.
- Den unteren Teil nach oben falten.
- Die eingefaltete Fläche in die entgegengesetzte Richtung falten, um die 3-D-Form zu erzeugen.
- Den Vorgang für alle Seiten wiederholen.
- Ein Dreieck formen, um die Struktur zu festigen, und die Spitze des Dreiecks zur Mitte falten.
- Falten aufklappen, das Modell umdrehen und die beiden fertigen Hälften mit einer Perle auf einer Schnur verbinden – zuerst von außen nach innen fädeln, dann die Perle einstecken und wieder nach außen führen.
Das Ergebnis ist ein hängbarer Stern, der ohne Kleber stabil ist. Für besonders robuste Sterne werden sechs Blätter à 10 × 10 cm ineinandergeschoben.
Weitere Origami-Weihnachtsfiguren
Zusätzlich zu den Sternen lassen sich mit wenigen Blättern weitere festliche Motive fertigen:
- Origami-Tannenbaum: Aus einem 15 cm-Quadrat falten, diagonale und horizontale Linien anlegen, Ecken nach innen ziehen – entsteht eine 3-D-Struktur, die sich als Kerzenhalter eignet.
- Origami-Nikolaus: Rote Seite nach unten falten, Ecken greifen und glätten; optional Augen aufmalen. Stabil und gut als Tischdeko.
- Origami-Weihnachtsmann: Ähnlich wie der Nikolaus, aus 1-3 Blättern gefaltet, lässt sich ebenfalls mit Perlen oder Lack verzieren.
- Würfel für Lichterketten: 12-15 cm große Würfel aus Washi falten und an einer Kette aufhängen – ein dezenter Akzent für Fenster oder Tische.
- Sternkranz: Aus acht Blättern (je 10 cm) einen runden Kranz formen, der eine Kerze hält, ganz ohne Kleber.
Varianten für unterschiedliche Einsatzorte
- Fensterdekoration: Kleine Sterne (10 cm) mit buntem Papier für farbenfrohe Lichtspiele.
- Baumschmuck: Größere Sterne (15 cm) aus mehreren Blättern, die an Ästen hängen.
- Geschenkanhänger: Zwei Sterne verbinden, Perle als Blickfang, ideal für Geschenkverpackungen.
- Tisch- und Kerzendekoration: Sternkranz oder Mini-Tannenbaum als Mittelpunkt.
Tipps für stabile und fehlerfreie Faltarbeiten
- Verwende dünnes Origami-Papier (z. B. Washi) – es lässt sich leichter falten und korrigieren.
- Bereite die Quadrate vorher mit leichten Bruchlinien vor, um gerade Faltungen zu erhalten.
- Für 3-D-Modelle (Sterne, Bäume) die Falten exakt ausführen, damit die Form nicht wackelt.
- Stabile Sterne benötigen sechs Blätter, die ineinandergeschoben werden; das erhöht die Robustheit im Vergleich zu Einzelblättern.
- Komplexere Figuren wie Nikolaus erfordern Übung und können nicht immer vollständig steif gemacht werden – realistische Erwartungen helfen, Frustration zu vermeiden.
- Wenn das Papier reißt, liegt meist Ungeduld vor; arbeite langsam und gleichmäßig.
Zusammenfassung der wichtigsten Fakten
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Ursprung | Altes China → Japan, zeremonielle Bedeutung |
| Empfohlenes Papier | Dünnes Origami- oder Washi-Papier, 10-15 cm Quadrate, gemustert für Weihnachtseffekt |
| Materialliste | Gemustertes Papier, Schere, Kleber, Wollnadel (20 cm), Schnur, Perle |
| Sterngröße | 10 × 10 cm (6 Blätter) oder 15 × 15 cm (2-teilige Variante) |
| Blätter pro Modell | Sterne: 6, Kranz: 8, Tannenbaum: 1-3, Nikolaus/Weihnachtsmann: 1-8 (je nach Komplexität) |
| Besondere Techniken | Ohne Kleben ineinanderschieben, Perle & Schnur zum Verbinden |
Fazit
Origami bietet eine vielseitige, preiswerte Möglichkeit, Weihnachtsdeko selbst zu gestalten. Mit wenigen Materialien, einer klaren Schritt-für-Schritt-Anleitung und den ergänzenden Varianten für Bäume, Nikolaus und Kränze entsteht ein stimmungsvolles Ensemble, das von Fenstern bis zum Christbaum reicht. Die Tipps zu Papierwahl und Falttechnik reduzieren Fehlerraten und sorgen dafür, dass auch Anfänger stabile, schöne Ergebnisse erzielen. Also schnappe dir das Washi-Papier, folge den Anleitungen und genieße den Bastelspaß – deine selbstgemachte Origami-Weihnachtsdeko wird garantiert bewundernde Blicke auf sich ziehen.




